So ihr lieben Kartoffeln!
Heute gibt’s zwei leckere und einfache Rezept aus Kasese.
Nummero Uno: Chapati
Eigentlich ja indisch, aber gibt’s auch hier überall, in
Restaurants, an Straßenständen – und neuerdings in meiner Küche. Sind nämlich
super einfach selbst zu machen!
Ihr braucht im Prinzip nur: Mehl, Öl, Wasser und etwas Salz
und optional noch Chilipulver.
Erstmal das Mehl eine Schüssel geben und mit dem Salz und
evtl. Chilipulver vermischen. Dann langsam Wasser dazugeben, bis ein sehr zäher
Teig entsteht (von der Konsistenz her ungefähr so wie roher Pizzateig, wenn
nicht noch zäher), dann noch zwei oder drei Esslöffel Öl dazu und nochmal schön
durchkneten. Jetzt lasst ihr den Teig zehn Minuten ziehen. Dann trennt ihr etwa
eine handvoll Teig ab und rollte ihn auf einem mit Mehl bestäubten Brett aus.
Sollte ungefähr so groß werden wie eure Pfanne und etwa einen Zentimeter dick –
maximal.
Jetzt ab damit in die ungeölte (!) Pfanne und die Herdplatte
auf eine eher kleine Flamme einstellen.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass das Chapati stabil genug zum
Wenden ist (so etwa nach ein bis vier Minuten, abhängig vom Herd), macht ihr
das und wartet so lange, bis er auf beiden Seiten durch ist. Sollte ungefähr so
aussehen wie Pfannkuchen, also leicht braun an manchen Stellen.
Dann nehmt ihr euch ein Papiertaschentuch her und tränkt das
in Öl. Damit betupft ihr jetzt nocheinmal das Chapati und e voilá das wars auch
schon. Geht schnell und schmeckt gut!
Dann, Rezept Nummer zwei; ein Guacamole-Nudelsalat,
abgeschaut aus meinem Lieblingscafé Jambo hier in Kasese
Man nehme: ca zwei Hände voll Nudeln (obvious), eine reife
Avocado, einen halben Apfel, eine kleine Karotte, eine große Tomate, eine Zwiebel,
eine Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer.
Zuerst kocht ihr die Nudeln, wies auf der Packung steht und
lasst sie dann abkühlen. Während die Nudeln also abkühlen, bereitet ihr
schonmal die Guacamole zu. Dafür löffelt ihr die Avocado aus und zermatscht
sie, schält bzw. wascht die Tomate, Karotte, Zwiebel und den Apfel und
schneidet sie in möglichst kleine Stückchen. Dann zerdrückt ihr eine Knoblauchzehe
(wer kein Knoblauch mag – Karin - kann das natürlich auch gerne weglassen) und
mischt auch die bei und schmeckt das ganze mit Salz und Pfeffer ab. Dann noch
die kalten Nudeln dazu, alles gut vermischen und tadaa: Der beste Nudelsalat
der Welt.
Fotos gibt’s heute nicht, weil ihr mit euren aufgedrehten
Heizungen und Weihnachtsmannmützen vermutlich eh nur vor Neid platzen würdet.
Weihnachtlich ist es hier überhaupt nicht, dafür aber immer
noch wunderschön. Über die Feiertage geht’s dann mi drei anderen Volunteers
nach Tansania und über Silvester schippern wir nach Zanzibar über. Auf die lange
Busreise freue ich mich eher weniger, auf Tansania dafür umso mehr.
Habt ein paar schöne, eiskalte Tage und lasst mal von euch
hören.
Bukaghye!