Hallo!
Ich bin angekommen, in Kasese, in meiner Wohnung. Sie ist sehr klein und dunkel, aber ich werde sie mir schon noch so herrichten, dass es mir gefällt.
Auf dem Gelände lebt neben einer ominösen weiteren Person, die ich noch nicht gesehen habe, noch ein Guard und seine Frau, die richtig sympathisch wirken. Oh, und ein namenloser Hund, der mich heute morgen, als ich in die Küche gegangen bin mit Sicherheitsabstand angestarrt hat.
Gestern bin ich mit der Organisatiorin vorort und Chiara von Kampala aus Richtung Westugamda aufgebrochen. Zuerst haben wir Chiara abgesetzt (ein kleines bisschen beneide ich sie, sie wohnt wunderbar ruhig und kühl) und sind dann nach Kasese weiter. Dabei sind wir mit einem Taxibus durch den Queen Elizabeth Nationalpark geholpert (Achterbahn ist nichts dagegen) und ich hab das erste mal Freilaufende Elefanten und andere Vierbeiner gesehen.
Kasese ist tatsächlich - wie mir auch schon oft gesagt wurde - hot and dusty. Die Straßen sind wüstenähnlich sandig und staubig, was samt Schweiß einen wunderbaren körnigen, klebrigen Film auf der Haut hinterlässt. Was ich bisher so von der Stadt gesehen habe, gefällt mir aber sehr. Viel entspannter und stressfreier als Kampala und in den Kiosks und Supermarkets in der nähe gibts fast alles was man so braucht.
So, das wars erstmal. Gleich holt mich eine Angestellte von biogardens ab und zeigt mir ein bisschen die stadt.
Ich hab nur begrenztes Datenvolumen und das hochladen dauert jetzt vermutlich ewig.
Noch kurz zum schluss, ich hab jetzt eine neue ugandische nummer, wer die haben möchte, kann mich gern fragen.
See you later!
Sonntag, 23. August 2015
Dienstag, 18. August 2015
Glückskind.
Yeah, ich bin heute morgen tatsächlich unter einem Moskitonetz aufgewacht, mit dem lauten Rattern und Wummern des Ventilators, in Kampala. Kein Traum.
Nach einem leckeren Frühstück mit etwas scharfem afrikanischen Tee mit Milch haben wir uns ins Getummel geschlagen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Leute, ward ihr schon mal in Athen? Ich dachte mir dort schon, dass ich keine drei Tage im Straßenverkehr beziehungsweise überhaupt auf der Straße überleben werde. Kein Vergleich zu Kampala. Während es auf Athener Straßen noch Ampeln gibt, haben die Fahrer hier die Einstellung, dass Menschen schon schnell genug fliehen, wenn man auf sie zu fährt, ungefähr so wie Tauben. Und dann wird lieber nochmal extra Gas gegeben anstatt gebremst.
Ampeln? Hab ich nach sieben Stunden nur eine gesehen.
Kampala ist laut, voll (Und zwar nicht nur voll voll sondern sooo voll, dass ein Spaziergang durch die Stadt eher ein Parcour ist), staubig und vor allem einfach nur beeindruckend. Man findet in den kleinen Läden an der Straße praktisch alles, Bügeleisen, Kopierservice, Essen, Zigaretten, alles. An den kleinen Ständen gibt es etliche Handyvertragsanbieter und Datenvolumen-Freirubbel-Zettelchen (Sagt euch das was?).
Wir waren in einem sehr schönen, versteckten Buchladen, einem Crafts-Markt, auf dem es Taschen, Armbänder, tolle Gemälde und jede Menge andres Zeug gab. Nachdem wir uns SIM-Karten gekauft und ein Bisschen Großgroßgroßstadt erlebt haben, sind wir in eine Mall, haben uns leckeres Essen gekauft und das in einer Ecke in der Mall mit Palmen und einem kleinen Brunnen gegessen. Genau dort hab ich dann übrigens auch mein Handy verloren. Einfach liegen gelassen und vergessen. Ich Depp. Ist mir dann später auch aufgefallen, aber als ich nochmal zurückgegangen bin um es zu suchen, war's natürlich weg.
Ich werde mir wahrscheinlich in den nächsten Tagen ein neues kaufen, hab dann auch eine neue Nummer und eure Nummern (samt wunderschönen Bildern, die ich gestern Abend und heute gemacht habe) hab ich natürlich verloren. Heißt; wenn ihr Lust habt mit mir per Whatsapp in Kontakt zu bleiben, schreibt mir eure Nummer einfach per Facebook/E-Mail/Brieftaube/als Kommentar.
Noch kurz zu gestern:
Wir waren um elf Uhr abends am Flughafen in Entebbe und wurden dann in einem Minibus nach Kampala gefahren. Ich glaube ich saß die ganze Stunde Fahrt nur mit offenem Mund da und war so ziemlich überwältigt von allem, was ich so auf den Straßen gesehen habe. Den Verkehr hab ich ja schon angesprochen, aber die Menschengrüppchen an den Straßen, die Musik, die bunten Lichter und die ganzen schönen, kleinen Häuser am Straßenrand muss man einfach gesehen haben, um sich das richtig vorstellen zu können.
See you later!
Das Foto ist ca zwanzig Sekunden vor der Handy-liegen-lass-Eskapade entstanden
v.l.n.r. Ich, Franzi, Chiara
Nach einem leckeren Frühstück mit etwas scharfem afrikanischen Tee mit Milch haben wir uns ins Getummel geschlagen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Leute, ward ihr schon mal in Athen? Ich dachte mir dort schon, dass ich keine drei Tage im Straßenverkehr beziehungsweise überhaupt auf der Straße überleben werde. Kein Vergleich zu Kampala. Während es auf Athener Straßen noch Ampeln gibt, haben die Fahrer hier die Einstellung, dass Menschen schon schnell genug fliehen, wenn man auf sie zu fährt, ungefähr so wie Tauben. Und dann wird lieber nochmal extra Gas gegeben anstatt gebremst.
Ampeln? Hab ich nach sieben Stunden nur eine gesehen.
Kampala ist laut, voll (Und zwar nicht nur voll voll sondern sooo voll, dass ein Spaziergang durch die Stadt eher ein Parcour ist), staubig und vor allem einfach nur beeindruckend. Man findet in den kleinen Läden an der Straße praktisch alles, Bügeleisen, Kopierservice, Essen, Zigaretten, alles. An den kleinen Ständen gibt es etliche Handyvertragsanbieter und Datenvolumen-Freirubbel-Zettelchen (Sagt euch das was?).
Wir waren in einem sehr schönen, versteckten Buchladen, einem Crafts-Markt, auf dem es Taschen, Armbänder, tolle Gemälde und jede Menge andres Zeug gab. Nachdem wir uns SIM-Karten gekauft und ein Bisschen Großgroßgroßstadt erlebt haben, sind wir in eine Mall, haben uns leckeres Essen gekauft und das in einer Ecke in der Mall mit Palmen und einem kleinen Brunnen gegessen. Genau dort hab ich dann übrigens auch mein Handy verloren. Einfach liegen gelassen und vergessen. Ich Depp. Ist mir dann später auch aufgefallen, aber als ich nochmal zurückgegangen bin um es zu suchen, war's natürlich weg.
Ich werde mir wahrscheinlich in den nächsten Tagen ein neues kaufen, hab dann auch eine neue Nummer und eure Nummern (samt wunderschönen Bildern, die ich gestern Abend und heute gemacht habe) hab ich natürlich verloren. Heißt; wenn ihr Lust habt mit mir per Whatsapp in Kontakt zu bleiben, schreibt mir eure Nummer einfach per Facebook/E-Mail/Brieftaube/als Kommentar.
Noch kurz zu gestern:
Wir waren um elf Uhr abends am Flughafen in Entebbe und wurden dann in einem Minibus nach Kampala gefahren. Ich glaube ich saß die ganze Stunde Fahrt nur mit offenem Mund da und war so ziemlich überwältigt von allem, was ich so auf den Straßen gesehen habe. Den Verkehr hab ich ja schon angesprochen, aber die Menschengrüppchen an den Straßen, die Musik, die bunten Lichter und die ganzen schönen, kleinen Häuser am Straßenrand muss man einfach gesehen haben, um sich das richtig vorstellen zu können.
See you later!
Das Foto ist ca zwanzig Sekunden vor der Handy-liegen-lass-Eskapade entstanden
v.l.n.r. Ich, Franzi, Chiara
Sonntag, 16. August 2015
Aufbruch.
So, heute geht's los.
Nach einem ausgedehnten Abendessen mit meinen Lieblingsmenschen werde ich so gegen ein Uhr nachts nach München aufbrechen. Um sieben fliegt dort mein Flieger Richtung Brüssel ab, wo ich ein wenig Aufenthalt habe. Von dort aus dann weiter nach Entebbe, eine Stadt unterhalb Kampalas, der Hauptstadt von Uganda. Dort verbringen wir ein paar Tage als Gruppe, klären Organisatorisches und und und (Übrigens werde ich mir da auch eine neue SIM-Karte zulegen; heißt, falls du meine neue Nummer haben möchtest, schreib mir doch einfach eine E-Mail, 'ne Nachricht per Facebook oder optional eine Brieftaube).
Nach den fünf (oder waren's sieben?) Tage in Kampala geht's dann los in die jeweiligen Projekte, in meinem Fall also nach Kasese.
Das war jetzt nur ein grober Überblick über die nächsten Tage, ausführlichere Berichte gibt's wenn ich angekommen bin und auch endlich wirklich was zu erzählen habe.
See you later,
Lu
Nach einem ausgedehnten Abendessen mit meinen Lieblingsmenschen werde ich so gegen ein Uhr nachts nach München aufbrechen. Um sieben fliegt dort mein Flieger Richtung Brüssel ab, wo ich ein wenig Aufenthalt habe. Von dort aus dann weiter nach Entebbe, eine Stadt unterhalb Kampalas, der Hauptstadt von Uganda. Dort verbringen wir ein paar Tage als Gruppe, klären Organisatorisches und und und (Übrigens werde ich mir da auch eine neue SIM-Karte zulegen; heißt, falls du meine neue Nummer haben möchtest, schreib mir doch einfach eine E-Mail, 'ne Nachricht per Facebook oder optional eine Brieftaube).
Nach den fünf (oder waren's sieben?) Tage in Kampala geht's dann los in die jeweiligen Projekte, in meinem Fall also nach Kasese.
Das war jetzt nur ein grober Überblick über die nächsten Tage, ausführlichere Berichte gibt's wenn ich angekommen bin und auch endlich wirklich was zu erzählen habe.
See you later,
Lu
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