Nach einem leckeren Frühstück mit etwas scharfem afrikanischen Tee mit Milch haben wir uns ins Getummel geschlagen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Leute, ward ihr schon mal in Athen? Ich dachte mir dort schon, dass ich keine drei Tage im Straßenverkehr beziehungsweise überhaupt auf der Straße überleben werde. Kein Vergleich zu Kampala. Während es auf Athener Straßen noch Ampeln gibt, haben die Fahrer hier die Einstellung, dass Menschen schon schnell genug fliehen, wenn man auf sie zu fährt, ungefähr so wie Tauben. Und dann wird lieber nochmal extra Gas gegeben anstatt gebremst.
Ampeln? Hab ich nach sieben Stunden nur eine gesehen.
Kampala ist laut, voll (Und zwar nicht nur voll voll sondern sooo voll, dass ein Spaziergang durch die Stadt eher ein Parcour ist), staubig und vor allem einfach nur beeindruckend. Man findet in den kleinen Läden an der Straße praktisch alles, Bügeleisen, Kopierservice, Essen, Zigaretten, alles. An den kleinen Ständen gibt es etliche Handyvertragsanbieter und Datenvolumen-Freirubbel-Zettelchen (Sagt euch das was?).
Wir waren in einem sehr schönen, versteckten Buchladen, einem Crafts-Markt, auf dem es Taschen, Armbänder, tolle Gemälde und jede Menge andres Zeug gab. Nachdem wir uns SIM-Karten gekauft und ein Bisschen Großgroßgroßstadt erlebt haben, sind wir in eine Mall, haben uns leckeres Essen gekauft und das in einer Ecke in der Mall mit Palmen und einem kleinen Brunnen gegessen. Genau dort hab ich dann übrigens auch mein Handy verloren. Einfach liegen gelassen und vergessen. Ich Depp. Ist mir dann später auch aufgefallen, aber als ich nochmal zurückgegangen bin um es zu suchen, war's natürlich weg.
Ich werde mir wahrscheinlich in den nächsten Tagen ein neues kaufen, hab dann auch eine neue Nummer und eure Nummern (samt wunderschönen Bildern, die ich gestern Abend und heute gemacht habe) hab ich natürlich verloren. Heißt; wenn ihr Lust habt mit mir per Whatsapp in Kontakt zu bleiben, schreibt mir eure Nummer einfach per Facebook/E-Mail/Brieftaube/als Kommentar.
Noch kurz zu gestern:
Wir waren um elf Uhr abends am Flughafen in Entebbe und wurden dann in einem Minibus nach Kampala gefahren. Ich glaube ich saß die ganze Stunde Fahrt nur mit offenem Mund da und war so ziemlich überwältigt von allem, was ich so auf den Straßen gesehen habe. Den Verkehr hab ich ja schon angesprochen, aber die Menschengrüppchen an den Straßen, die Musik, die bunten Lichter und die ganzen schönen, kleinen Häuser am Straßenrand muss man einfach gesehen haben, um sich das richtig vorstellen zu können.
See you later!
Das Foto ist ca zwanzig Sekunden vor der Handy-liegen-lass-Eskapade entstanden
v.l.n.r. Ich, Franzi, Chiara
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