Dienstag, 26. April 2016

Lang, lang ists her...

Bolhobolho liebe Kartoffeln,

irgendwie war ich in letzter Zeit zu sehr mit erleben beschäftigt und habs einfach nicht auf die Reihe bekommen, mich mal wieder zu melden.
Die Zeit rennt, habe ich festgestellt. Sie joggt nicht nur locker an mir vorbei, sie sprintet. Nichtmal mehr vier Monate. Kanns gar nicht begreifen.
Ich hab langsam angefangen mich auf Deutschland zu freuen, auf guten Käse, Schwarzbrot, schnelles Internet, Kälte und auf ein paar besondere Menschen.
Trotzdem, jetzt erstmal bin ich verdammt froh, noch ein bisschen hier sein zu können, genieße mein Leben und Kasese.
Was mir an Kasese aufgefallen ist, dass ich mich Tag für Tag mehr in die Stadt verliebe, während um mich herum irgendwie jeder hier raus will.
Ich liebe die Rwenzori Mountains, die malerischen Straßen, die tollen Cafes und Gärten, ich könnte mir keine schönere Stadt zum Leben vorstellen. Und trotzdem höre ich die ganze Zeit nur "Ich muss wieder nach Kampala, muss hier raus".
Wie auch immer, meiner Meinung nach ist ne Stadt das, was man draus macht und ich mach mir viel aus Kasese.
Solltest du also vorhaben, mal nach Uganda zu kommen, hör nicht auf die ganzen Reiseführer, die schreiben, dass Kasese einzig zur Durchreise zum Nationalpark gut ist und hör nicht auf Leute, die sagen, dass Kasese nichts zu bieten hätte. Das stimmt nicht, wirklich nicht.
Ich hatte letzten Monat einen Besucher aus Deutschland, mit dem ich ein Bisschen durch Uganda gereist bin. Waren im Südwesten, im Norden und in der Hauptstadt unterwegs. Der Nordern von Uganda ist der Wahnsinn!! Irgendwie sind die Leute dort anders, alles ist entspannter und freundlicher. Und heißer!

Ich entschuldige mich nochmal für die Funkstille, aber dafür jetzt ein paar Bilder von der Ugandareise, genauergesagt den drei Tagen die wir am Lake Bunyoni verbracht haben.
Machts gut, bis bald. Sehr bald... :(







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